Old School – Wir lassen absolut nichts anbrennen
Comedy (USA 2003)
Mitch (Luke Wilson) ertappt seine Freundin beim Seitensprung, Frank (Will Ferrell) leidet unter dem Dasein eines Frischverheirateten, und Beanie (Vince Vaughn) ergreift jede Gelegenheit, aus dem Schoss seiner jungen Familie auszubüxen. So erscheint es denn als Wink des Schicksals, als Mitch auf dem Campus ein Häuschen zur Miete findet, wo die drei die unbeschwerte Studienzeit verbracht haben. Die erste rauschende Studentenfeier ganz wie in alten Tagen lässt nicht lange auf sich warten. Dem Dekan (Jeremy Piven), einem damals eifrig gehänselten Studienkollegen des Trios, sind die Störenfriede ein Dorn im Auge. Er bezweckt, Mitch, Frank und Beanie wegen einer Bestimmung vor die Türe zu setzen, wonach das Gebäude universitären Zwecken vorbehalten ist. So gründen die drei kurzerhand eine Studentenverbindung und ernennen Mitchs Domizil zu deren Hauptsitz. Nach studentischer Gepflogenheit werden die zahlreichen Bewerber einer Reihe bizarrer Eignungstests unterzogen. Als Vorstand der Verbindung führen Mitch, Frank und Beanie einstweilen ein Herrenleben. Der Dekan hat allerdings noch ein Ass im Ärmel. In der Tradition des Klamaukfilm-Klassikers "Animal House" beschreibt Regisseur Todd Phillips ("The Hangover") ein unbändiges Campus-Lotterleben mit anarchischem Witz und unverhohlener Freude an der Blödelei. Mutproben, wie die im Film dargestellten (sogenanntes Hazing), sind in mehreren US-Bundesstaaten mittlerweile verboten. Phillips kennt sich auf universitärem Gebiet bestens aus: Sein Dokumentarfilm "Frat House" über das wilde Studentenleben wurde 1998 am Sundance-Festival mit dem grossen Preis der Jury gewürdigt. Der Regisseur musste sich später allerdings gegen den Vorwurf verteidigen, seine dokumentarischen Aufnahmen zumindest zum Teil inszeniert zu haben. Den Zeitgeist beschwört Todd Phillips auch mit dem Peter-Pan-Syndrom der drei Hauptfiguren, wird doch allenthalben das Phänomen beobachtet, dass gestandene Männer sich hartnäckig dem Erwachsenwerden verweigern.
- Luke Wilson (Mitch)
- Will Ferrell (Frank Ricard)
- Vince Vaughn (Beanie)
- Juliette Lewis (Heidi)
- Jeremy Piven (Dean Gordon "Cheese" Pritchard)
- Ellen Pompeo (Nicole)
- Leah Remini (Lara)
- Perrey Reeves (Marissa Jones)
- Craig Kilborn (Mark)
- Elisha Cuthbert (Darcie)
- Seann William Scott (Peppers)
- Matt Walsh (Walsh)
- Artie Lange (Booker)
- Patrick Fischler (Michael)
- Sara Tanaka (Megan)
- Harve Presnell (Mr. Springbrook)
- Katherine Ellis (Amy)
- Phe Caplan (Julie)
- Sarah Shahi (Erica)
- Kristen Kerr (Lisa)
- Dan Finnerty (Wedding Singer)
- Gregory Alan Williams (Therapist)
- Ashley Jones (Tracy, the Caterer)
- Bryan Callen (Avi, the Waiter)
- James Carville (Himself)
- Todd Phillips (Gang Bang Guy)
- Stuart Cornfeld (Taxi Driver)
- Corinne Kingsbury (Jenny)
- Lisa Donatz (Jeanie)
- David Moreland (Convention Speaker)
- Chris Hendrie (Priest)
- Rachel Winfree (Archer's Wife)
- Nathalie Fay (Mindy)
- Kristina Hughes (Naked Woman)
- Nicholas Hosking (Naked Man)
- Sara Bryan (Amanda)
- Sydney Bryan (Amanda)
- Noel Gugliemi (Student #1)
- Robert Baker (Student #2)
- Bob Lazar (Marissa's Dad)
- Todd Phillips (story)
- Scot Armstrong (story)
- Court Crandall
- Todd Phillips
- Marco Black (first assistant director: second unit)
- Michael Neumann (first assistant director)
- Kenneth Roth (second second assistant director)
- Amy Schmidt (second assistant director)
- FSK 12
