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Papa, Parkinson und die Pflege

Papa, Parkinson und die Pflege
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Mi, 26.08.2026 | 21:00 - 21:45

Gesundheit (D 2026)

Ein Großteil der Parkinson-Patienten wird zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt, für die Gesellschaft oft unsichtbar. So auch Peter Kosmol, jahrzehntelang Professor der Mathematik, jetzt umsorgt von seiner Frau. Bis wann kann Mutter Karine die Pflege allein bewältigen? Und ist der Schritt in ein Pflegeheim unumgänglich? Viele Jahre lang haben Margaretas Eltern die Parkinson-Erkrankung des Vaters vor ihr verborgen. Doch mit jedem Besuch im Reihenhaus in der Nähe von Kiel werden die Symptome klarer: Peter, vor Ausbruch der Krankheit sportlich und aktiv, verliert Tag für Tag ein Stück mehr Kontrolle über seinen Körper. Zittern, verlangsamte Bewegung, Gleichgewichtsstörungen, Antriebslosigkeit. Für die Mutter ist die Pflege eine Selbstverständlichkeit – und wird zur Hauptaufgabe. Doch die Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte häufen sich, Selbsthilfegruppen und Pflegetrainer können nur bedingt unterstützen. Derweil sitzt Peter noch immer bis tief in die Nacht am PC vor seinen Mathe-Gleichungen. Die intimen Beobachtungen sind verwoben mit bunten Filmaufnahmen, die die NDR Journalistin Margareta Kosmol schon im Grundschulalter begonnen hat. Sie zeigen Peter im Hörsaal, im Garten, beim Bleigießen auf der Familienfeier. Artefakte aus der Vergangenheit, die die Tristesse des Parkinson-Alltags kontrastieren. Die NDR Story über ein Ehepaar, das gemeinsam kämpft gegen die Krankheit und die Angst, einander zu verlieren, ist ebenso ein Porträt einer Generation, die Verantwortung ganz selbstverständlich übernimmt und oft nicht an Dritte abgeben mag – bis weit über die Grenzen der Belastbarkeit. Ein Film über Verlust und die Liebe am Leben.

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