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Mythos Ibiza

Mythos Ibiza
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Di, 28.04.2026 | 22:00 - 22:45

Reisen (D 2025)

Die spanische Mittelmeerinsel Ibiza gilt als Hort der Freiheit. Bob Marley, Ursula Andress, Freddy Mercury und viele mehr verfallen der Magie der Sonneninsel – und Hippies aus aller Welt. In Bauernhäusern entstehen Klubs, die heute zu den grössten der Welt gehören. Doch die Geschichte Ibizas umfasst mehr als Party und Sundowner. Wie kaum ein anderer Ort im Mittelmeerraum hat sich Ibiza ein ganz besonderes Lebensgefühl bewahrt. Den grossen Aufschwung erlebt die Insel in den 1960er-Jahren. Es kommen junge Menschen, die den Pariser Studentenunruhen entfliehen. Oder junge Amerikaner, die nicht in den Vietnam-Krieg gehen wollen. Eine bunte Mischung von Aussteigern, die auf Ibiza eine gute Zeit verbringen wollen. Die Insel gehört zu den ärmsten Regionen Spaniens, die Landbevölkerung lebt einfach und traditionell. Weltanschauungen prallen aufeinander. In Spanien herrscht eine repressive Militärdiktatur: General Franco regiert das Festland mit eiserner Hand. Auf Ibiza kommt es zu Zusammenstössen zwischen Hippies und Polizei. Mit der Zeit jedoch arrangieren sich die Inselbewohner mit den langhaarigen Fremden. Nirgendwo in Spanien lässt es sich zu dieser Zeit so frei leben wie auf Ibiza. Und mit Francos Tod 1975 brechen alle Dämme. Ibizas Geschichte ist geprägt durch ein freiheitliches Lebensgefühl, das den Mythos dieser Insel bis heute nährt.

Darsteller
Alter
  • FSK o.A.

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