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Tagesgeschehen (F 2025)
Zunahme der Ertrinkungsfälle in Frankreich: Braucht es einen groß angelegten "Schwimmbadplan"? Am Dienstag, dem 26. August, traf schwerer Seegang die Atlantikküste. Mehrere Gemeinden sperrten daraufhin den Zugang zu den Stränden, um Ertrinkungsfälle zu vermeiden. Die Schwimmkenntnisse in Frankreich weisen gravierende Lücken auf. Laut den Gesundheitsbehörden sind in diesem Jahr zwischen dem 1. Juni und dem 13. August wieder 268 Menschen ertrunken. Die Zahl der im Meer ertrunkenen Erwachsenen ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Auch die Zahl der Todesfälle von Kindern und Jugendlichen in Flüssen nimmt zu: 16 gegenüber 6 im Jahr 2024. Für dieses Phänomen gibt es mehrere Ursachen. Die hohen Temperaturen laden zum Baden ein, manchmal in unbeaufsichtigten Bereichen, was das Risiko des Ertrinkens erhöht. Vor allem aber kann ein großer Teil der Bevölkerung nicht schwimmen. Dies betrifft jeden dritten Schüler zu Beginn der Mittelstufe, während es 2019 nur 20 % waren. Grund dafür ist der besorgniserregende Zustand der öffentlichen Schwimmbäder. Sie sind veraltet und verfügen nicht über genügend Mittel, um ausreichend geöffnet zu sein. Wir begrüßen den Historiker und Sportlehrer Emmanuel Auvray. 3,411 Billionen Euro! Rentner, Arbeitnehmer, Staat: Wer ist bereit, Anstrengungen zur Reduzierung der Schulden zu unternehmen? 2007 machte François Bayrou die Staatsverschuldung zum Hauptthema seines Präsidentschaftswahlkampfs. Heute setzt er seine politische Zukunft aufs Spiel und stellt die Vertrauensfrage zu diesem Thema. "Die wichtigste Frage ist, ob wir uns einig sind, dass es sich um einen Notfall handelt", erklärte der Premierminister. Die Oppositionsparteien haben jedoch angekündigt, dass sie der Regierung ihr Vertrauen nicht aussprechen werden. Dies würde die Ausarbeitung und Prüfung des nächsten Haushaltsplans verzögern, der Maßnahmen zur Begrenzung des Defizits vorsehen soll. Die Verschuldung beläuft sich derzeit auf über 3,4 Billionen Euro, was 114 % des BIP entspricht. Das Problem liegt weniger in der Feststellung als in den Lösungen: Wo kann gespart und wo können neue Einnahmen zur Reduzierung der Schulden erzielt werden? In einem Interview mit der Zeitung Sud-Ouest vom 26. August forderte der Gouverneur der Banque de France, François Villeroy de Galhau, eine "echte öffentliche Debatte" über die Verschuldung und fügte hinzu: "Es ist wichtig, dass diese Anstrengungen so gerecht wie möglich verteilt sind." Schließlich berichtet Xavier Mauduit über die Rückgabe von drei Schädeln aus der Kolonialzeit in Madagaskar. Unter ihnen befindet sich mutmaßlich der Schädel des madagassischen Königs Toera, der 1897 bei einem Massaker von der französischen Armee enthauptet wurde. Marie Bonnisseau befasst sich mit einer neuen Strategie der Streaming-Plattform Netflix. Diese bietet ihren Nutzern eine Auswahl an Serien und Filmen, die zu ihrem Sternzeichen passen.
- Zunahme der Ertrinkungsfälle in Frankreich.
- 3,411 Billionen Euro! Rentner, Arbeitnehmer, Staat: Wer ist bereit, Anstrengungen zur Reduzierung der Schulden zu unternehmen?.
- FSK o.A.