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Tatort: Schock

Schock

Tatort: Schock
BA3
Di, 08.04.2025 | 20:15 - 21:45

Krimi (A 2016)

Das Wiener Ermittler-Duo Eisner (Harald Krassnitzer) und Fellner (Adele Neuhauser) steht vor einer ungewöhnlichen Herausforderung: Es soll diesmal keinen Mord aufklären, sondern einen verhindern. Regisseur und Drehbuchautor Rupert Henning inszenierte seinen zweiten "Tatort" im Stile eines Psychothrillers und mit reichlich Wiener Lokalkolorit. Der hoch intelligente Entführer, beeindruckend von Aaron Karl, dem Sohn von Fritz Karl, gespielt, führt die Ermittler medienwirksam an der Nase herum. Einen angekündigten Doppelmord wollen Oberstleutnant Moritz Eisner und seine Kollegin Major Bibi Fellner in einem ungewöhnlichen Fall verhindern: Ein junger Mann aus gutem Hause hat seine Eltern entführt und kündigt per Internetvideo an, erst diese und dann sich selbst zu töten. Was wie eine Wahnsinnstat klingt, präsentiert David Frank als ganz "normal", denn der Medizinstudent will mit seiner spektakulären Aktion auf gesellschaftliche Missstände hinweisen. Worum es ihm geht, das soll die Polizei, so sein raffinierter Plan, erst im Laufe der Ermittlungen und vor den Augen der Internet-Öffentlichkeit herausfinden. Dass der Entführer ihm stets einen Schritt voraus ist, setzt Eisner schwer zu. Zudem geht ihm der Verfassungsschützer Gerold Schubert, der den Fall begleitet, gewaltig auf den Geist. Und der Ermittler muss feststellen, dass der Freund seiner Tochter Claudia in die Sache verwickelt ist. Sehr irritierend für die Ermittler ist offenbar auch die Tatsache, dass Teile der Studentenschaft mit ihrem Kommilitonen David sympathisieren. Über dessen Motive scheint die kritische Professorin Sarah Adler, eine Expertin über Amokläufe, mehr zu wissen. Die einstige Aktivistin zeigt sich jedoch wenig kooperativ.

Darsteller
Schriftsteller
Alter
  • FSK 12

Wertung

Wertung
Spannung